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Ich träume jetzt.
2011
Eichenholz, gewachst I zweiteilig
12 x 40 x 4 cm & 12 x 40 x 24 cm
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Kristalle
2011
lackiertes Holz I vierteilig
20 x 15 x 13 cm I 40 x 30 x 26 cm
80 x 60 x 52 cm I 160 x 120 x 104 cm
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Coco & Igor
2011
geöltes Furniersperrholz (Buche) I je 7-teilig, je 210 x 210 x 32
Die Liaison zwischen der französischen Modezarin Coco Chanel und dem russischen Komponisten Igor Stravinsky kann auch als „Grenzüberschreitung“ zwischen Populär- und Hochkultur interpretiert werden.
Dass individuelle Kreativleistungen unterschiedlich wertgeschätzt und somit einzelne kulturelle Bereiche voneinander abgegrenzt werden, ist fundamental für die Entstehung des modernen Künstlermythos. Mich interessiert, ob sich diese Sichtweise in postmodernen Zeiten zunehmend auflöst.
Coco & Igor wirken zunächst wie zwei identische Gebilde, da sie aus je sieben hölzernen Wandelementen zusammengesetzt sind, die jeweils auf derselben sechseckigen Grundform beruhen. Die drei frontalen Flächen der einzelnen Volumenkörper ragen entweder in den Raum hinein oder lehnen sich in Richtung Wand zurück. So erscheint die Illusion verschiedener Außen- und Innenseiten gestapelter Kuben. Dabei ist die eine Wandkonstruktion die Umkehrung der benachbarten Anordnung. Igor ergibt sich erst aus den formalen Bedingungen von Coco und vice versa.
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schwarzaufweiß
2011
lackiertes Holz, Acrylglas, Leuchtkasten
50 x 70 x 163 cm & 50 x 70 x 23 cm
Steht etwas „schwarz auf weiß“ geschrieben, scheint es unumstößlich, wahr und endgültig. Das Niederschreiben mündlicher Inhalte und innerer Gedanken macht diese unwiderruflich und gibt der flüchtigen gesprochenen Sprache materielle Präsenz und zeitliche Permanenz.
Im wortwörtlichen Sinn bedeutet „schwarz auf weiß“ lediglich, eine schwarze Form auf weißen Grund zu setzen.
Die Wandarbeit schwarzaufweiß setzt die Redewendung auf ihrer metaphorischen und wortwörtlichen Bedeutungsebene skulptural um: zum einen erstrahlen die schwarzen Buchstaben aus dem weißgrellen Leuchtkasten. Zum anderen sind die Worte in dreidimensionale schwarzweiße Symbole übersetzt.
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Gott sei Dank.
2011
geöltes Holz, vergoldetes Kupferblech, Leuchtkasten mit Buchstabenplot I 40 x 48 x 96 & 40 x 48 x 24 cm
Die lapidare Aussage „Gott sei Dank“ ist Ausgangspunkt dieser zweiteiligen Wandarbeit.
Im Gegensatz zu vergleichbaren Arbeiten der Serie „Translationen“ gibt der Leuchtkasten nicht explizit den Text wieder, den ich in der geometrischen Buchstabenskulptur verklausuliert habe. Vielmehr enthüllt der Kasten eine „ideale“ frontale Sicht auf das digitale 3-D-Modell des Objekts. Versucht der Betrachter nun diese Perspektive selbst vor dem Werk einzunehmen, muss er automatisch scheitern. In der dinglichen Wirklichkeit existiert diese absolute Sichtweise anscheinend nicht.
In der Arbeit sind passenderweise vergoldete Kupferplatten von der Kuppellaterne des Berliner Doms wiederverwendet worden. Der Verlauf der Zeit hat sich hier eingezeichnet.
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Taegukki
2009
lackiertes und geöltes Holz, Acrylglas, Inkjet-Druck, Leuchtkasten, Kupfervierkantrohr, Biegesperrholz
60 x 40 x 120 & 60 x 40 x 30 & 60 x 40 x 20 cm
„Taegukki“ ist der Eigenname der südkoreanischen Flagge. Auf dreifache Art und Weise ist dieses nationale Symbol in meiner Arbeit interpretiert:
Zur linken erscheint das Wort „Taegukki“ als abstrakter Buchstabenkörper, koloriert in den signifikanten Farben der Flagge,
Mittig im Leuchtkasten ist die Flagge in einem Filmstill des südkoreanischen Films „Old Boy“ zu erkennen.
Wie eine wehende Fahne im Wind erscheint das gebogene Holz zur rechten, doch ist sie ihrer nationalen Identifikation, wie Farbe und Symbolik, beraubt.
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The quick brown fox jumps over the lazy dog. (270°)
2011
unbehandeltes Ahornholz, Acrylglas mit Buchstabenplot 20 x 14 x 1 & 20 x 14 x 21 cm
Der titelgebende Satz – „The quick brown fox jumps over the lazy dog.“ – ist ein sogenanntes Pangramm und enthält als solches jeden Buchstaben des (englischen) Alphabets. Pangramme sind künstlich erzeugte, eigentlich inhaltsleere Wortreihungen und dienen gemeinhin der Darstellung von Schrifttypen.
In dieser Funktion dient der Satz in meiner Wandarbeit tatsächlich der Visualisierung einer von mir entwickelten, dreidimensionalen Schrift.
Darüber hinaus wird in dem kurzen Satz von einer ungewöhnlichen Begebenheit berichtet und er hat durchaus narrative Qualitäten. Beim Lesen wird dies durch die Vorstellungskraft und Fantasie plastisch untermalt.
Diese „Bildlichkeit“ steht in Spannung zur starken Abstraktion, oder vielmehr expliziten Ungegenständlichkeit des Holzkörpers. Nichts als Buchstabensymbole soll das Gebilde repräsentieren – aber durch die Nichtlesbarkeit und somit Unverständlichkeit meiner Raumschrift wird dennoch stets der Versuch einer Interpretation oder Übersetzung unternommen.
(Es existieren insgesamt vier ähnliche Versionen dieser Arbeit.)
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48 h
2011
Buchenholz, Spiegelplatte, Sockel I dreiteilig
100 x 36 x 24 cm
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